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Eröffnung des Liebig Centre for Agroecology and Climate Impact Research

Am 12. Mai 2026 wurde an der Umweltbeobachtungs- und Klimafolgenforschungsstation Linden das „Liebig Centre for Agroecology and Climate Impact Research“ (Liebig Centre) eröffnet. Das neue Zentrum ist eine Kooperation der Justus-Liebig-Universität Gießen mit den Vereinten Nationen, insbesondere dem in Wien ansässigen Joint FAO/IAEA Centre of Nuclear Techniques in Food and Agriculture der International Atomic Energy Agency. Damit entsteht in Deutschland erstmals ein Kooperationszentrum dieser Art, das internationale Forschung im Bereich Agroökologie und Klimafolgen bündelt und stärkt. 

Ziel des Liebig Centre ist es, die Auswirkungen des Klimawandels auf landwirtschaftliche Systeme besser zu verstehen und wissenschaftlich fundierte Anpassungsstrategien zu entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Untersuchungen biogeochemischer Prozesse in Agrarökosystemen. Dazu zählt auch die Analyse der Auswirkungen erhöhter CO₂‑Konzentrationen und steigender Temperaturen, beispielsweise mithilfe von Langzeitversuchen wie dem FACE-System.

Darüber hinaus werden nachhaltige Ansätze zur Sicherung der landwirtschaftlichen Produktivität entwickelt. Dazu gehören innovative Strategien zur Regulierung landwirtschaftlicher Schaderreger sowie der Einsatz moderner biotechnologischer Methoden. Durch die enge internationale Vernetzung fördert das Zentrum den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und unterstützt die Entwicklung praxisnaher Lösungen für eine klimaresiliente Landwirtschaft. 

Im Rahmen der Eröffnung wurde die Bedeutung internationaler Kooperation für eine nachhaltige und klimaresiliente Landwirtschaft hervorgehoben. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, internationalen Organisationen sowie Forschungseinrichtungen nahmen an der Veranstaltung teil. Auch die Trifolio-M GmbH war vor Ort vertreten und nutzte die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis.

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