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Was macht aus einem Wirkstoff ein Pflanzenschutzmittel?

Ein biologisches Pflanzenschutzmittel entsteht nicht allein durch die Gewinnung eines natürlichen Wirkstoffs. Der Weg bis zur Zulassung kann sich über mehrere Jahre erstrecken. In dieser Zeit durchläuft ein Produkt zahlreiche Entwicklungsschritte – von der Auswahl geeigneter Rohstoffe über die Entwicklung einer geeigneten Formulierung, die den Wirkstoff stabil hält und seine Anwendung ermöglicht, bis hin zu Wirksamkeitsprüfungen und umfangreichen Zulassungsverfahren.

Neben einer zuverlässigen Wirkung müssen auch Qualität, Stabilität und eine gleichbleibende Zusammensetzung des Produkts sichergestellt werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass Anwender bei jeder Charge dieselbe Produktqualität und Leistung erwarten können. Für die Zulassung werden unter anderem Daten zur Wirksamkeit, zur Anwendersicherheit, zu möglichen Rückständen sowie zu Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt bewertet. Erst wenn alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind, kann ein Pflanzenschutzmittel für den professionellen Einsatz zugelassen werden.

Ein Beispiel hierfür ist NeemAzal®-T/S. Der enthaltene Wirkstoff NeemAzal® wird aus den Kernen der Früchte des tropischen Neembaums (Azadirachta indica A. Juss.) gewonnen. In einem speziell entwickelten Extraktionsverfahren entsteht ein standardisierter Pflanzenextrakt. Dadurch können natürliche Schwankungen des Rohstoffs ausgeglichen und eine gleichbleibend hohe Qualität des Wirkstoffs sichergestellt werden. Ergänzt durch sorgfältig ausgewählte Formulierungshilfsstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe bildet diese Standardisierung die Grundlage für eine zuverlässige Wirksamkeit im professionellen Pflanzenschutz.

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