Schädling

Pflaumenwickler

Pflaumenwickler In Frisch Gepflückter Pflaume
Überblick
lat. Name Grapholita funebrana
Wirtspflanzen Pflaume und Zwetschke, seltener Marille und andere Obstgehölze der Gattung Prunus (z.B. Schlehdorn)
Aussehen Die Vorderflügel des Falters sind graubraun gefärbt und wiesen eine Spannweite von ca. 14 mm auf. Die Larve zeigt eine rötliche Färbung.
Befallszeit 1. Generation: Mai - Juni
2. Generation: Juli - August
Pflaumenwickler In Frisch Gepflückter Pflaume
  • Schadbild
  • Entwicklung des Schädlings
  • Befallskontrolle

Die Larven des Pflaumenwicklers bohren sich in die sich entwickelnde Frucht und fressen im Bereich des Steines. Am Bohrloch entsteht ein klarer Gummitropfen und der Fraßgang der Larven ist mit Kot verunreinigt. Befallene Früchte verfärben sich bläulich, reifen verfrüht und fallen vorzeitig ab. Die Raupen der zweiten Generation verursachen in der Regel einen erheblicheren Schaden.

Die nachtaktiven Falter der ersten Generation des Pflaumenwicklers fliegen ab Mai / Juni und legen ca. zwei bis drei Wochen nach der Blüte ihre Eier an die jungen Früchte ab. Die geschlüpften Larven bohren sich in die Früchte, die daraufhin vorzeitig abfallen. Zur Verpuppung am Stamm des Baumes verlassen die ausgewachsenen Raupen die Früchte.
Die Weibchen der zweiten Generation legen Ihre Eier ab Juli auf den noch unreifen Früchte ab. Die ausgewachsenen Raupen verlassen nach ihrem Fraß die Früchte, um unter der Baumrinde oder am Stammgrund zu überwintern.

Monitoring der Entwicklung des Pflaumenwicklers mit TRIPHERON®-Fallen
Der Flugbeginn der Falter kann durch Pheromonfallen festgestellt werden. Pheromonfallen fangen die männlichen Falter ab und können somit teilweise die Befruchtung der Weibchen und dementsprechend die Eiablage reduzieren. Sie sollten ab Ende April in den äußeren Kronenbereich der Bäume gehängt werden. Am Beginn des Falterfluges lässt sich der Beginn des Larvenschlupfes und somit der notwendige Behandlungszeitpunkt ableiten.

Scroll to Top